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Die Mittelstufe umfasst die Klassen 7-10 und ist das Bindeglied zwischen der Erprobungsstufe (5 und 6) und der Oberstufe.

In der Klasse 7 müssen sich alle Schülerinnen und Schüler für eine zweite Fremdsprache entscheiden. Hier stehen Latein und Französisch zur Auswahl. Um die Wahl zu erleichtern, gibt es eine zentrale Informationsveranstaltung für Eltern und Kinder sowie bei Bedarf eine persönliche Beratung.

Eine weitere wichtige Entscheidung steht in der 9. Klasse an, wenn ein Fach aus dem Wahlpflichtbereich II angewählt werden muss. Zur Auswahl stehen die Fächer Informatik, NaWi (Naturwissenschaften), Literatur und Theater sowie als dritte Fremdsprache Niederländisch und Latein. Auch dieser Wahl gehen Informationsveranstaltungen und Beratungsgespräche voraus. Die Differenzierungskurse werden bis zur Klasse 10 beibehalten und haben den gleichen Stellenwert wie die bisherigen Hauptfächer, das heißt, dass auch Klassenarbeiten geschrieben werden und sie eine besondere Bedeutung für die Versetzung in die nächste Klassenstufe haben.

In der Mittelstufe gibt es für engagierte Schülerinnen und Schüler viele Möglichkeiten, sich einzubringen. So können sie als SV-Mitglieder, Medienscouts, Tutoren, Streitschlichter oder teutolab-Betreuer Verantwortung übernehmen und sich um die Jüngeren kümmern. Besondere Interessen und Talente werden in AGs oder durch Wettbewerbe gefördert. Es gibt in der Klasse 7 einen Forderkurs, in dem im ersten Halbjahr naturwissenschaftliche Experimente durchgeführt werden und im zweiten Halbjahr Roboter programmiert werden. In den Fremdsprachen gibt es die Möglichkeit, sich in Klasse 9 auf das Cambridge Certificates (Englisch) vorzubereiten oder an Austauschprogrammen teilzunehmen (Französisch, Niederländisch).

Für die individuelle Förderung gibt es in der 7. Klasse weiterhin das Lerncafé sowie das Lerncafé PLUS. Ab der achten Klasse werden Jugendliche bei Problemen in den Hauptfächern zum Lerntreff eingeladen, wo sie gezielte Unterstützung durch leistungsstarke Oberstufenschüler erhalten. Bei privaten Problemen stehen zum Beispiel die Beratungslehrer zur Verfügung, es gibt aber auch mehrfach Veranstaltungen zur Suchtprävention in Zusammenarbeit mit der Diakonie.

In den Klassen 8 und 9 finden bereits erste Schnupperpraktika und Berufsorientierungsveranstaltungen statt. Die Potentialanalysen können helfen, eigene Stärken richtig einzuschätzen und zum Beispiel bei der Wahl der Oberstufenfächer zu berücksichtigen. Sie sind aber auch wichtig für diejenigen, die sich gegen das Abitur am Gymnasium und für eine Ausbildung oder eine berufsbildende Schule entscheiden.  Am Ende der Mittelstufe steht die zentrale Abschlussprüfung (ZP10), mit der der mittlere Schulabschluss erreicht werden kann.