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Sehr geehrte Eltern,

auch wenn es uns - wie ich in meinem Schreiben vor den Ferien ausgeführt habe - bislang gut gelungen ist, den schulischen Alltag unter besonderen Bedingungen zu meistern, so müssen wir leider ein verstärktes Infektionsgeschehen in Deutschland und besonders in Nordrhein-Westfalen zur Kenntnis nehmen. Daher sieht sich die Landesregierung gezwungen, die Maskenpflicht für alle Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 auch während des Unterrichts am Sitzplatz wieder verbindlich vorzuschreiben. (Schulmail

Ab dem 26.10.2020 sind daher - wie nach den Sommerferien - wieder jederzeit Mund-Nase-Bedeckungen im Schulgebäude und auch auf dem Schulgelände zu tragen; da die Landesregierung ausdrücklich auf die damaligen Regelungen verweist, gehe ich davon aus, dass auch das bislang praktizierte kurzzeitige Entfernen der Maske zum Essen, Trinken oder Durchatmen während der Pausen weiterhin erlaubt bleibt. Für die allermeisten unter unseren Schülerinnen und Schüler ändert sich also wenig, da sie in den letzten Wochen dankenswerterweise freiwillig auch an ihrem Sitzplatz eine Mund-Nase-Bedeckung getragen haben. 

Außerdem werden wir unser größtenteils praktiziertes Dauerlüften angesichts fallender Temperaturen nicht mehr lange durchhalten können. Stattdessen gilt daher, dass alle 20 Minuten ein Stoß- bzw. Querlüften durchzuführen ist, bei dem möglichst alle Fenster zu öffnen sind. In den großen Pausen muss außerdem über die gesamte Zeit gelüftet werden. Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kinder einen warmen Pulli und einen Schal mitbringen, damit sie sich nicht erkälten. 

Die neuen Regelungen sollen bis zu den Weihnachtsferien gelten; auch wenn sie sicherlich etwas beschwerlich sein mögen, so helfen sie uns doch, den Präsenzunterricht weiterhin aufrechtzuerhalten. Ich gehe davon aus, dass wir auch unter diesen für uns nicht neuen Bedingungen weiterhin unser schulisches Leben erfolgreich gestalten werden. 

Herzliche Grüße

Achim Diehr

download Download zum Handlungsschema: Wenn mein Kind erkrankt ist.

 Anleitung zu BigBlueButton im LernCafe

 

Die Jahrgangsstufen 5 und 6 sind eine organisatorische und pädagogische Einheit. Folglich gehen die Kinder ohne Versetzung von der Klasse 5 in Klasse 6 über.
Es wird an die Unterrichtsmethoden der Grundschule angeknüpft, und die weiterführende Schulform soll erprobt werden.
Um den Kindern die Eingewöhnung am LMG zu erleichtern, bleiben Grundschulgruppen am LMG in der Regel zusammen.

Kinder mit musischem Interesse können in den Jahrgangsstufen 5 und 6 unsere „Bläserklasse“ besuchen und ein Blasinstrument erlernen. Das LMG kooperiert mit der Kreismusikschule, die einen Teil der Instrumentenausbildung übernimmt. Die Schülerinnen und Schüler haben häufig die Möglichkeit, auf diversen Schulveranstaltungen ihr Können unter Beweis zu stellen.

Die Schülervertretung organisiert kurz vor den Sommerferien einen „Kennenlern-Tag“ für die zukünftigen Fünftklässler. So können die Kinder schon einen Eindruck vom Schulgebäude gewinnen.

Intensive Begleitung und Betreuung

Nach ihrer Einschulung werden die neuen Schülerinnen und Schüler am LMG intensiv begleitet und betreut: Neben der „Lehrer-Konstanz“ gibt es in beiden Jahrgangsstufen fest im Stundenplan verankerte Klassenlehrerstunden. Des Weiteren gibt es in der 5. Klasse je eine zusätzliche Unterrichtsstunde in Deutsch und Englisch (in Klasse 9 dann in Mathe).

Zu Schuljahresbeginn werden Einheiten zum Themenbereich „Lernen lernen“ durchgeführt. Außerdem werden die Kinder im Bereich „Soziales Lernen“ sensibilisiert.

Im zweiten Halbjahr des 5. Schuljahres und im ersten Halbjahr des 6. Schuljahres haben Kinder mit Schwächen in den Fächern Mathe, Englisch und Deutsch die Gelegenheit, am Förderunterricht teilzunehmen. Hier wird in Kleingruppen gearbeitet, und die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, Defizite aufzuarbeiten.

Zudem gibt es die Möglichkeit, an der Hausaufgabenbetreuung – durchgeführt von einer Mitarbeiterin der Caritas – teilzunehmen (kostenfrei!).

An einem Elternsprechtag nur für unsere 5er-Klassen haben Eltern die Gelegenheit, sich mit den Lehrerinnen und Lehrern ihrer Kinder auszutauschen.

In den Jahrgangsstufen 5 und 6 finden mehrere Erprobungsstufenkonferenzen statt. Hier tauschen sich die unterrichtenden Kolleginnen und Kollegen intensiv über die Schülerinnen und Schüler aus; ehemalige Grundschullehrerinnen und –lehrer nehmen an der ersten dieser Konferenzen ebenfalls teil. Es wird über die individuelle Entwicklung der Kinder gesprochen, über etwaige Schwierigkeiten, deren Ursachen und mögliche Lösungen für auftretende Probleme. Zudem hospitieren unsere in Klasse 5 tätigen Kolleginnen und Kollegen an Grundschulen und laden die Grundschul-Kolleginnen und –kollegen zu Gegenhospitationen am LMG ein. Durch diesen wertvollen Austausch werden alle Beteiligten besonders für die Nahtstelle „Übergang von der Grundschule zum Gymnasium“ sensibilisiert.

Jede Klasse 5 hat Tutorinnen und Tutoren aus der Jahrgangsstufe 9 an ihrer Seite. Die älteren Schülerinnen und Schüler stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite und organisieren kleine Ausflüge am Nachmittag, Feiern in der Schule etc.

In der Jahrgangsstufe 6 gibt es durch eine Vertreterin der Kreispolizeibehörde mehrere Informationsveranstaltungen zum Thema „Gefahren des Internets“. Für die Eltern wird ein Informationsabend angeboten.

Schulformwechsel

Sollte sich im Verlauf der Erprobungsstufe herausstellen, dass Kinder an einer anderen Schulform besser gefördert werden können, spricht die Erprobungsstufenkonferenz eine Schulformwechselempfehlung aus. Eltern können ihren Sohn oder ihre Tochter dann zum Halbjahr oder Schuljahr an einer anderen Schulform anmelden oder aber auch am LMG verbleiben lassen.

Am Ende von Klasse 6 erfolgt in der Regel die Versetzung in die Jahrgangsstufe 7, wenn das Gymnasium bis zu diesem Zeitpunkt erfolgreich durchlaufen wurde. Ist die Schülerin oder der Schüler nicht versetzt, entscheidet die Erprobungsstufenkonferenz darüber, ob die 6. Klasse am LMG wiederholt werden darf oder ob das Kind die Schulform wechseln muss. Einer etwaigen Wiederholung stimmt die Erprobungsstufenkonferenz  zu, wenn das Kind auf Grund seiner Gesamtentwicklung durch die Wiederholung der Klasse 6 die Versetzung in die Klasse 7 voraussichtlich erreichen kann.

Muss die Schülerin oder der Schüler die Schule verlassen, werden die Eltern rechtzeitig darüber informiert und erhalten beim Schulwechsel auch Hilfestellung vom LMG.

Ausblick 

Wir legen Wert darauf, dass sich die neuen Schülerinnen und Schüler gut in der neuen Schulwelt einleben und dass sie „ihre“ Schule als Lebensraum empfinden, in dem sie sich wohlfühlen. All dies ist förderlich für einen erfolgreichen Lernweg bis hin zum Abitur am LMG.

In diesem Sinne wünschen wir unseren neuen Schülerinnen und Schülern viel Erfolg und Spaß am LMG!