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warnung Ausfall der Telefonanlage

Ein Gewitter am 2.5.2024 hat unsere Telefonanlage leider zerstört, wir warten auf Ersatz. Weiterhin sind wir aber unter der Nummer 8495 erreichbar .

Lise goes Europe! 

Dank unserer Erasmus+ Akkreditierung haben ab jetzt hoffentlich viele Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer des LMGs die Möglichkeit, Auslandsluft zu schnuppern und die vielen unterschiedlichen Länder und Kulturen Europas zu entdecken. 

Hier im neuen Erasmus+ Bereich unserer Schulhomepage sollen diese Eindrücke aus den Austauschen, Fortbildungen und Auslandsaufenthalten gesammelt werden. 

Wir starten mit dem Austausch mit der Slowakei zum Thema „Legends and Heroes“. Hier ist der Reiseblog der Fahrt, der von den verschiedenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Klasse 9b zusammen mit Andrea Slatter und Nadine Weyenberg verfasst wurde. 

Tag 1, 16. September 2023

Dobré ráno oder wie wir Deutschen sagen Guten Morgen.

erasmus 1Am Samstag den 16.9 standen wir schon früh auf, da unsere Reise schon bald beginnen würde. Um 7:30 trafen wir uns alle am Düsseldorfer Flughafen und haben uns sofort eingecheckt, da es sehr leer war. Nachdem wir fertig waren und uns von unseren Eltern verabschiedet hatten, begaben wir uns durch den Security Check, wo mein Honig, den ich eigentlich als Gastgeschenk mitgenommen hatte, weggeschmissen wurde, da dieser flüssig werden könnte. :(
Nach 2 Stunden war es dann Zeit an Bord zu gehen. Ich war sehr nervös, da dies mein erster Flug war und ich vorher auch noch nie in einem Flugzeug war. Nachdem meine Klassenkameraden mir geholfen hatten runter zu kommen, ging es los. Es war ein ganz spannendes Gefühl abzuheben. Wir haben ganz viele Fotos gemacht um diesen Moment festzuhalten. Mit gratis Wasser und Schokolade ging es dann auch wieder. Nach ungefähr 75 Minuten sind wir in Wien gelandet. Unser Gepäck war auch recht schnell da. Wir haben uns dann nach draußen begeben, um auf den Bus aus der Slowakei zu warten. Nach einer halben Stunde Wartezeit wurden wir von der slowakischen Lehrerin Ivana abgeholt und nach Dolné Orešany mitgenommen. Dort trafen wir auf unsere erasmus 2Austauschpartnerinnen und -partner und wurden mit zu dem Ort genommen den wir für eine Woche „Unser Zuhause“ nennen können. Abends trafen wir uns alle zusammen an einem nahen Fußballfeld und haben gequatscht und den Abend genossen. Danach ging es auch wieder nach Hause, wo es auch bald schon ins Bett gehen würde, da wir ziemlich kaputt waren von unserem Trip.
Das wars dann aber auch von unserem ersten "Tag" in der Slowakei. Ich hoffe der grobe Einblick in unsere Reise hat euch gefallen! Liebe Grüße, Amy
 
 
Tag 2, 17. September 2023
 
Sunday = Funday
 
erasmus 4Am Anfang war der Plan, dass alle ausschlafen und den Tag in ihren Familien verbringen.  Das haben die meisten dann auch gemacht. Robin war angeln (sogar mit einem Fang). Amy,  Julia,  Lia und Ayline waren morgens noch auf der Kirmes. Jana war mit ihrer Familie auf der Kartbahn. Jaro und ich waren noch total k.o. vom Vorabend, sodass wir bis halb 10 geschlafen haben und dann ganz gemütlich uns fertig gemacht haben, um zu frühstücken. Danach haben wir uns mit Arvid und Dominik (seinem Austauschpartner) zum Fußballspielen verabredet. Nach 30 Minutenerasmus 10 haben wir einen Aufruf in die Austauschgruppe gestartet und nach weiteren Mitspielerinnen und Mitspielern gesucht. Zunächst waren noch alle beschäftigt und wir mussten uns ein wenig gedulden bis dann endlich die anderen auch kamen. Wir haben kurz gespielt. Dann jedoch hatte die örtliche Fußballmannschaft ein Spiel, welches wir aber nur teilweise verfolgt haben,  weil es interessanter war, unsere Austauschpartnerinnen und Austauschpartner kennenzulernen und festzustellen,  wie cool diese sind. Nach dem Spiel haben wir selber wieder angefangen zu kicken bis ca. 21 Uhr. Dann haben wir beschlossen, dass es vielleicht doch schlauer wäre, nach Hause zu gehen, um zu schlafen und fit in die Programmwoche zu starten.
Liebe Grüße, Matthis
 
 
Tag 3, 18. September 2023 
 
Ahoi (so begrüßt man sich in der Slowakei),
 
erasmus 5An unserem ersten Tag mit geplantem Programm trafen wir uns morgens um 8 Uhr in der Schule und bekamen einen Rundgang durch die Schule und eine Präsentation über die Orte und Programmpunkte, die wir in dieser Woche noch zu sehen bekommen würden.
Anschließend ging es für uns auch schon los mit dem Programm, nämlich in einer Keramikwerkstatt. Zuerst bekamen wir hier einen Einblick in die Arbeit erasmus 3der Profis und waren schwer begeistert von deren handwerklichem Geschick. Ein Mitarbeiter zeigte uns zum Beispiel wie er in weniger als 5 Minuten eine perfekte Vase töpferte. Danach durften wir uns selber kreativ austoben. Jeder durfte sich ein vorgefertigtes Keramikgefäß aussuchen, welches er bemalen sollte. Die meisten von uns entschieden sich für eine kleine Vase. Nachdem wir eine gewisse Vorstellung von unseren Motiven hatten, konnten wir uns eine Stunde lang künstlerisch verwirklichen. Die fertigen Produkte gibt es am Freitag auf dem Abschiedsfest. Wir sind schon ganz gespannt. 
Nach dem Workshop ging es noch in den Shop der Manufaktur. Teilweise mit weniger Geld und volleren Rucksäcken ging es zurück zum Bus. Nach 10-minütiger Busfahrt erreichten wir das Kaštiel Budmerice. Manche von uns träumen seitdem von unserer zukünftigen Hochzeit in diesem Schloss, die anderen fanden den kleinen Tierpark hinter dem Schloss interessanter. Dort gab es von Pferden über Laufenten bis hin zu Emus gefühlt alles. 
Zurück in der Schule ging es nach dem Mittagessen weiter mit einem kleinen Fußballspiel: Deutschland vs. Slowakei
Wir haben leider mit 7 - 1 verloren, aber zu unserer Verteidigung müssen wir sagen, dass die slowakischen Schülerinnen und Schüler in jeder Pause hier Fußball spielen und wir dies gefühlt nie tun. Zum Schluss des Tages ging es noch per App auf eine Schulralley. Um 16 Uhr endete unser Tag, den wir dann in den Familien oder auf dem Sportplatz ausklingen ließen. 
Zbohom (Tschüss), Lia
 
Tag 4, 19. September 2023
 
Grüße aus Bratislava
Heute ging es für uns nach Bratislava. Trotz des anfänglich schlechten Wetters waren wir gut gelaunt. Nach 2 Stunden Busfahrt (es sind nur 50 km, aber es waren endlose Staus), waren wir schon da. Als erstes ging es für uns auf eine Sightseeing Busfahrt auf der uns auch etwas über die Geschichte der Stadt erzählt wurde. Einen kurzen Stop von etwa 20 Minuten machten wir am Schloss Bratislavsky hrad. Wieder zurück am Startpunkt der Tour ging es für uns zu Fuß weiter auf eine kleine Stadtführung durch Mariá, die Schulleiterin unserer Gastschule. Danach hatten wir etwas Freizeit und durften die Stadt selber erkunden. 
Zum Mittagessen ging es in ein Einkaufszentrum und darauf folgte eine Team Up Activity, welche nur 3 Minuten zu Fuß entfernt war. Dort erasmus 6ging es für uns in Gruppen in insgesamt 20 unterschiedliche Räume. In jedem Raum mussten wir eine Aufgabe als Team lösen. Mal ging es darum eine Kugel geschickt durch ein Riesenlabyrinth zu steuern, mal war Reaktionsvermögen gefordert erasmus 8oder wir mussten sportliche Herausforderungen meistern oder kniffelige Rätsel lösen. Für jeden war etwas dabei und auch die Lehrerinnen waren mit ihrem Team am Start. Der Team Up Parcour war wie gemacht für das deutsche Jungenteam (arvidsimpclub), die fast jede Challenge meisterten, gefolgt von einem slowakischen Mädchenteam (štryi nulky) und den German girls auf Platz 3. Auch wenn nicht jeder Raum geknackt wurde, hatten wir unseren Spaß. 
Damit wieder Ahoi oder wie wir in Deutschland sagen würden - Tschüss! Ayline und Jana
 
Tag 5, 20. September 2023
 
Schlösser und Ruinen

erasmus 14Um 8 Uhr morgens standen wir an der Bushaltestelle auf dem Weg zu unserem ersten Ziel, dem Grab von Milan Rastislav Stefanik, einem slowakischen Astronom, Politiker und General, der für die Slowaken ein Volksheld ist. 
Als wir um 9 morgens am Fuße des Hügels zum Grab von Milan Rastislav Stefanik ankamen, konnte man noch ein bisschen Nebel sehen. Nach einer kurzen Pause auf dem Hügel fuhren wir zu unserem nächsten Ziel, einem Museum über Stefanik.
Nach unsere Ankunft wurden wir von einer netten Dame begrüßt, die uns eine kurze Führung durch das Museum gab, bei der wir einige Sachen lernten, wie zum Beispiel, das Stefanik über 6 verschiedene Sprachen sprach.
Das nächste und somit letzte Ziel für den Tag war eine alte Ruine einer Burg, die einst der Gräfin Elisabeth Bathory (oder auch Die Blut Gräfin genannt), gehörte.
Diese bekam ihren Namen der Sage nach dadurch, daß sie einmal eine Magd solange geschlagen hat, das ihr gesamter Körper mit Blut bedeckt war.erasnus 11
Sie merkte, dass das Blut eine verjüngenden Wirkung auf ihre Haut hatte, und von da an badete sie der Legende nach jeden Tag in Menschenblut.  
Als wir am Fuß des Berges ankamen, mussten wir eine Stunde lang in der Mittagshitze wandern.
Als wir oben ankamen, waren alle erleichtert und einige kauften sich sogar ein Eis.
Neben einem Souvenirshop gab es auch ein kleines Museum über Elisabeth Bathory und ihre Burg.
Auf dem Rückweg im Bus beschlossen wir am Abend noch ein paar Runden Lasertag im nahegelegenen Trnava zu spielen.
Nach 4 Runden waren alle erschöpft und müde und froh später ins Bett zu gehen.
Arvid & Robin 
 
Tag 6, 21. September 2023
 
Hallo alle zusammen, 
 
erasmus 13heute war unser sechster Tag in der Slowakei. Unser Programm begann um 7:30 Uhr, als wir mit dem Bus nach Bojnice gestartet sind, um dort das Schloss und den Zoo zu besichtigen. Nach einer langen Busfahrt kamen wir an unserem Ziel an und konnten auf dem Weg in den Schlosshof bereits die wunderschöne Fassade des Gebäudes sehen. Dann begann auch schon unsere Tour und wir wurden durch mehrere Räume des Schlosses geführt. Ein Raum mit einer komplett goldenen Decke und die Höhle unter dem Schloss fand ich besonders eindrucksvoll. 
Nach unserer Tour sind wir in die Stadt gegangen und haben in einem Restaurant zu Mittag gegessen. 
Anschließend sind wir zum angeschlossenen Zoo gelaufen und haben dort von Bären, über Schlangen, bis hin zu Elefanten eine große Vielfalt an Tieren erasmus 12gesehen. Zum Schluss konnten wir in mehreren Souvenirläden vor dem Schloss nach Andenken suchen, bevor die Rückreise begann.
Am Abend haben wir uns alle zum Lagerfeuer getroffen und haben Marshmallows und Würstchen gegrillt, während die Sonne unterging. Schließlich sind wir nach Hause gelaufen und ein weiterer Tag ging zu Ende.
Julia 
 
 
 
 
Tag 7, 22. September 2023
 
Ein letztes Mal Programm
 
Heute startete unser Tag um acht Uhr in der Schule. Von dort aus fuhren wir nach einer kleinen Gruppenaktivität los. Nach 20 Minuten stand der Bus am Parkplatz der zu unserem ersten Ziel für den Tag gehörte, einer Tropfsteinhöhle Namens "Driny". Doch bevor wir die Höhle betreten durften, mussten wir erstmal ein ganzes Stück laufen und sind dabei 200 Höhenmeter hochgewandert. Die Höhle war sehr schön mit einer konstanten Lufttemperatur von 8°C und einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit.
Daraufhin fuhren wir ein kurzes Stück zu unserem nächsten und letzten Ziel, einer Bienenzucht mit Café und einem kleinen Shop. Nach einer kurzen Tour und Geschmacksprobe verschiedener Honigsorten, haben wir aus Bienenwachs unsere eigenen kleinen Kerzen gerollt. Nach einem Mittagessen in der Schule, ging jeder zu seiner Gastfamilie. Um 16:30 begann dann die Abschiedsparty in einem kleinen aber feinen Bowlingmotel. Jeder bekam dort seine bemalte Keramik zurück und außerdem kleine Geschenke und das Zertifikat für den Austausch. Dann begann die Feier erst richtig mit leckerer Pizza und mehreren Runden Bowling. Als es Zeit war zu gehen, verabschiedete sich jeder und ging nach Hause. Doch wir Jugendlichen haben uns noch ein letztes Mal am Sportplatz getroffen und hatten einen schönen Abend.
Jaro
 
Tag 8, 23. September 2023
 
Time to say goodbye
 
Ehrlich gesagt, sitze ich schon wieder zu Hause am PC und schreibe gerade diesen Text. Und keine Angst, es gibt jetzt kleinen langen Bericht unserer Heimreise, die nebenbei bemerkt völlig unkompliziert war. Nein, es ist Zeit für ein Fazit der Woche: tolles Wetter, nette Schülerinnen und Schüler, sehr gastfreundliche Slowaken, beeindruckende Landschaften, interessante Programmpunkte. Die Woche war voller Erlebnisse und Erfahrungen, die man ansonsten in einem Monat nicht macht. Der Austausch war, wie Austausche sein müssen. Die Aufregung am Start, die Fahrt ins Ungewisse, sicherlich auch einige Gefühle des Unwohlseins, denn machen wir uns nichts vor. Es ist hart in eine Familie zu kommen, die man nicht kennt, zunächst einmal alleine zu sein, Sprachbarrieren überwinden müssen. Hier sind bei dem ein oder der anderen auch mal ein paar Tränen geflossen. Doch diese Gefühle sind schnell vergangen und von Tag zu Tag sind sich alle näher gekommen, es wurden immer mehr Gespräche geführt, man hat zusammen viel gelacht und durch die Programm- und Freizeitaktivitäten ist eine Gruppe zusammengewachsen. Und dann flossen wieder Tränen, aber dieses Mal waren es Abschiedstränen, denn auch wenn ein Wiedersehen in Deutschland im nächsten Frühjahr gewiss ist, war es hart, jetzt auseinander zu gehen. Doch das Feedback von allen ist klar: es hat sich gelohnt und beim nächsten Austausch sind wir wieder mit dabei.
Und das Wiederrum ist für mich das wichtigste Resultat und der Sinn von Erasmus+, nämlich tolle Erfahrungen im europäischen Ausland zu machen. 
 
Ich hoffe, wir konnten mit unserem Reiseblog hier viele Menschen an unseren Erfahrungen teilhaben lassen. Und allen Schülerinnen und Schülern, die nach der Lektüre jetzt Lust haben, ähnliche Erfahrungen zu machen, kann ich nur sagen: haltet die Augen offen. Die nächsten Angebote für euch stehen schon in den Startlöchern. Auch mit den Reiseberichten geht es bald schon weiter, denn in den Herbstferien geht es für Frau Lipp und Frau Weyenberg mit Erasmus+ jeweils nach Dublin beziehungsweise Helsinki auf hoffentlich spannende Fortbildungen, von denen wir hier demnächst etwas erfahren werden. 
Andrea Slatter
 

Lehrerfortbildung in Helsinki - jederzeit gerne wieder

Im September habe ich mich recht spontan dazu entschieden eine Fortbildung in Helsinki zum Thema „Einführung ins finnische Bildungssystem“ zu machen. Man hört ja schließlich immer sehr viel Gutes von den skandinavischen Ländern.
helsinki 1Anfang der Herbstferien war es dann so weit: Ich bin nach Helsinki geflogen und habe mir zunächst einmal einen Tag lang die Stadt und die Umgebung angeschaut. Am Montag habe ich dann die Kursleiterin und die anderen Teilnehmerinnen kennengelernt (zwei andere Deutsche, drei Belgierinnen und eine Slowakin). Nach einer kurzen Kennenlernphase und einem ersten Input zum finnischen Schulsystem haben wir gemeinsam eine Stadtführung gemacht.
Der Kurs war insgesamt sehr interessant, da ich nicht nur viel über das finnische Schulsystem erfahren habe, sondern auch über das Belgische und das Slowakische. Innerhalb der Gruppe haben wir uns zu allen möglichen Themen rund um Schule intensiv ausgetauscht. Neben der Wissensvermittlung stand also auch der Austausch zwischen den verschiedenen Nationen im Mittelpunkt. Natürlich lief alles auf Englisch ab - dementsprechend wurden die eigenen Englischkenntnisse auch direkt aufgefrischt.
Zusätzlich gab es auch einige Anregungen zu Methoden und Arten der Unterrichtsgestaltung, die man nun konkret im Alltag anwenden kann.helsinki 2
Außerdem haben wir in der Freizeit (an den Nachmittagen und Abenden) viel zusammen gemacht und so Helsinki und die Umgebung erkundet. So waren wir beispielsweise im Nationalpark Nuuksio und auch in der zweitältesten Stadt Finnlands: Porvoo.
Mein Fazit: Es war eine sehr interessante und lehrreiche Woche! Es war toll neue Bekanntschaften zu machen und zu sehen, wie Schule in anderen Ländern funktioniert. Ich freue mich schon auf die nächste Möglichkeit eine solche Erfahrung zu machen :-) N. Weyenberg

 

Erfahrungsbericht: Fortbildung Classroom Management in Dublin

In der ersten Ferienwoche der Herbstferien habe ich an einer Fortbildung zum Thema Classroom Management in Dublin teilgenommen. Dieser Erfahrungsbericht gibt Einblicke in meine Reise und die Erfahrungen, die ich mit meinen internationalen Kollegen machen durfte.

dublin 1Am ersten Tag der Fortbildung stand das Kennenlernen im Vordergrund. Zusammen mit 12 anderen Lehrerinnen aus verschiedenen Ländern –Portugal, Italien, Belgien, Kroatien und Griechenland – begannen wir unsere Reise. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und einer ersten Präsentation zum Thema Classroom Management, unternahmen wir eine Stadtführung und veranstalteten im Anschluss eine Food Fair, um die kulinarischen Köstlichkeiten aus dem jeweiligen Heimatland der Teilnehmerinnen kennenzulernen.
Der zweite Tag der Fortbildung war geprägt von neuen Unterrichtstechniken und Problemlösungsstrategien. Unsere Kursleiter führten uns in innovative dublin 2Ansätze des Classroom Managements ein und präsentierte uns auch Chat GPT, um mit den neusten Entwicklungen Schritt halten zu können.
Am dritten Tag tauchten wir in die reiche Kultur Dublins ein. Wir besuchten verschiedene Museen, darunter das National Museum of Ireland und das EPIC Museum. Diese kulturellen Erfahrungen halfen uns, unser Verständnis für die Bildungswelt und die Bedeutung von Kultur im Unterricht zu vertiefen.
An den Tagen vier und fünf standen Methoden zur Steigerung der Schülermotivation im Mittelpunkt. Wir tauschten uns über gängige Problemsituationen aus, lernten neue Möglichkeiten der Motivation und der Gestaltung des Unterrichts. Diese beiden Tage waren besonders praxisorientiert und boten viele Gelegenheiten zum Erfahrungsaustausch.
Am letzten Tag der Fortbildung erhielten wir zudem Zertifikate für unsere Teilnahme.

In den fünf Tagen in Dublin habe ich nicht nur mein Wissen über Classroom Management aufgefrischt, sondern auch wertvolle Kontakte zu Lehrern aus verschiedenen Ländern geknüpft, von denen ich sicherlich noch lange profitieren werde.

Die Fortbildung war eine bereichernde Erfahrung, die mir neue Einblicke und Ideen für meinen Unterricht gegeben hat. Ich freue mich darauf, das Gelernte in meinem Klassenzimmer umzusetzen und meine Schüler von den Erkenntnissen dieser Reise profitieren zu lassen.   E. Lipp